Wir wünschen einen erholsamen, kreativen, wunderbaren Sommer
und melden uns im Herbst wieder mit feminismen diskutieren
Vorschau (weitere feminismen diskutieren in Planung, Vorschläge sind herzlich willkommen!)
- Dienstag, 6. Oktober 2026, 19 Uhr feminismen diskutieren im Depot, auch als Livestream via YouTube
Verwandtschaft und Gefährt*innen in Comics
Die Hilda-Comics zeigen Körper, die sich der Binarität Tier/Mensch entziehen. Sie bieten einen fruchtbaren Boden für Beziehungen abseits patriarchaler Normen. Diese haben durch die Konzepte Familie und Verwandtschaft menschliche Beziehungen strukturiert, um körperliche und emotionale Bedürfnisse zu befriedigen und die Arbeitskraft wiederherzustellen. Die Idee der Gefährt*innenschaft bietet eine alternative Beziehungsform, die nicht auf repressiven Kategorisierungen wie Geschlecht, race oder Spezie beruht. Wie ge- oder misslingt in den Hilda-Comics Gefährt*innenschaft?
Vortrag von V.Erin Sedelmaier, Kulturwissenschafterin, Multiplikatorin in der queeren Bildungsarbeit, Wien
- Mittwoch, 21. Oktober 2026, 18 Uhr feminismen diskutieren iin der Frauenhetz, Vortrag auch per Zoom
Das Unsichtbare sichtbar machen
(Vorschau) Die jüngere Vergangenheit, insbesondere die Erfahrung der Corona-Pandemie, hat einige Schwachstellen der europäischen Wohlfahrtsstaaten offengelegt und dabei die Bedeutung von Care-Arbeit in den Fokus gesellschaftlicher Debatten gerückt. Die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung erfolgt (noch) ohne Berücksichtigung der unbezahlten Care-Arbeit. Obgleich die unbezahlte Care-Arbeit auf dem Markt somit unsichtbar ist, stellt sie eine entscheidende Grundlage für die Funktionsweise des kapitalistischen Systems dar und bildet die Basis für die Erhaltung und Reproduktion der Arbeitskraft. Die zugleich herrschende Feminisierung der unbezahlten Care-Arbeit trägt zusätzlich zur Reproduktion von Geschlechterungleichheit bei.
Vortrag von Rebecca-Anna Kehldorfer, Wirtschafts- und Sozialwissenschafterin, Bisamberg
- Dienstag, 17. November 2026, 19 Uhr feminismen diskutieren im Depot, auch als Livestream via YouTube
Artistic Practices of Female Artists from Ukraine (Arbeitstitel)
(Vorschau) How do intersectional experiences share the evolution of the creative practice of the female visual artists from Eastern Ukraine, both (dis)placed and those who stay in the frontline regions, after the full-scale Russian invasion to Ukraine in the different geographical, social locations and support policy contexts? Different power structures shape the development creative processes of Ukrainian artists in the EU, in Western Ukraine and those who stay in the Eastern Ukraine frontline cities.
Vortrag von Olga Bolibok, Projektmanagerin, Künstlerin, Sozialwissenschafterin