Donnerstag, 11. März 2021, 19 Uhr
Autonomie der Kunst vs. MACHT-Politiken
feminismen diskutieren
im Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien www.depot.or.at
Donnerstag, 11. März 2021, 19 Uhr
Autonomie der Kunst vs. MACHT-Politiken
feminismen diskutieren
im Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien www.depot.or.at
Der Zeit ihre Kunst – der Kunst ihre Freiheit: Dieser Leitsatz der Wiener Seccesionisten, die sich damit vom damals gültigen konservativen Kunstbegriff abgrenzt haben, gilt heute, zumindest theoretisch, als gesellschaftlich anerkannter Konsens. Wie sieht es aus aber mit der tatsächlichen Freiheit, Autonomie und Selbstorganisation von Künstler*innen? Subjektiv-vergleichende Einblicke in die Produktion von Praxen der künstlerischen Autonomie, jenseits/diesseits des Eisernen Vorhangs und lange nach dessen Fall…
Vortrag von Minna Antova, Künstlerin, Kuratorin, Wien / Baden bei Wien
Moderation: Sabine Prokop (VfW)
hoffentlich wieder gefördert von ![]()
ACHTUNG: das Depot (WC) ist leider nicht barrierefrei ausgestattet!!
Per ZOOM und per Anmeldung an depot@depot.or.at aufgrund der Covid-19-Präventionsmaßnahmen für beschränkte Teilnehmer*innenzahl vor Ort mit dem Betreff : Anmeldung: VA 11.3.2021
Stellungnahme des Verbands feministischer Wissenschafteri*nnen zur UG Novelle (12.1.2021)
Der vorliegende Entwurf zur Novelle des Universitätsgesetzes 2020 setzt die Tendenzen zur Entdemokratisierung österreichischer Universitäten und der Zerstörung der vormals grundlegenden Verschränkung von Lehre,Forschung und Anwendung sowie die Einschränkung eines selbstbestimmten Studiums fort.
Der vorgelegte Entwurf benachteiligt Studierende aus ökonomisch schwächeren und bildungsferneren Familien, berufstätige Studierende und Studierende mit Kindern. Studieren einzig ausgehend von einer ausbildungs-quantifizierten Effizienzlogik und der Produktion rascher Abschlüsse zu verstehen, steht einer erfolgreichen, kreativen, kritischen und freien Wissenschaft entgegen, ebenso die verstärkten Zugriffsrechte der Politik auf die Universitäten.
Lektor*innen, die bisher über befristete Dienstverhältnisse an den Universitäten beschäftigt sind, tragen wesentlich zu einer vielfältigen und kritischen Lehre an Universitäten bei. Die im Entwurf festgeschriebene Beschränkung der Dauer befristeter Arbeitsverhältnisse auf sechs Jahre ist dann sinnvoll, wenn sie tatsächlich zur Entfristung der Lektor*innen führt, nicht jedoch, wenn sie dazu verwendet wird,die Vielfalt der Lehre einzuschränken.
Die Möglichkeiten für feministische Wissenschafteri*nnen, an Universitäten ihre Expertise in die Lehre einzubringen –und sei es semesterweise befristet –schwanden schonbisher zusehends, einerseits infolge von allgemeinen Sparmaßnahmen, andererseits durch ihre marginalisierte inhaltliche Position in den Curricula (auch innerhalb der Gender Studies). Nun sind sie besonders gefährdet.
Vor allem die Aufspaltung der Lektori*nnen in freie Dienstnehmeri*nnen, die als geringfügig Beschäftigte nicht unter die Regelung fallen würden,und quasi’echte‘ Teilzeitbeschäftigteverwischt die reale Situation des jeweils prekären Arbeitsverhältnisses, das durch seine Vervielfältigung (zumeist anmehreren Universitäten in Österreich parallel tätig zu werden) nur vordergründig durchuns Betroffene abgefedert werden kann: Die Regelung des § 109 Absatz 5 würde insgesamt eine Prekarisierung aller Lektori*nnen mit sich bringen und ist daher ersatzlos zu streichen. Auch die Konzeption unbestimmter Ausschreibungen bietet keine Lösung dar, weder aufseiten der an einer Arbeit an einer Universität nach wie vor interessierter noch für die Universitäten und die Kontrolle der fairen, gleichbehandlungsgemäßen Aufnahmeverfahren. Daher ist der angedachte§ 107 Abs 1, der eingefügte Satz ‚Im Rahmen einer Ausschreibung können auch alternative Zuordnungen zu einer Personalgruppe vorgesehen werden‘ ersatzlos zu streichen.
Darüber hinaus wird in den Bestimmungen zum Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen trotz der Erweiterung des Beschwerderechts bezogen auf die Verletzung der Frauenförderung seine Funktionsfähigkeit komplett untergraben: sowohl das Ansinnen, diesesKontrollorgan wählen zu lassen als auch der Wunsch, eine Unvereinbarkeit zur Mitgliedshaft im Senat zu konstruieren, zeugen von einem tiefsitzenden Misstrauen gegenSchutzinstitutionen für den verfassungsmäßigen Anspruch auf Gerechtigkeit, Gleichbehandlung aller Geschlechter, Gleichstellung zwischen Frauen* und Männern* und Antidiskriminierung, wie sie seit bald 30 Jahren an den Universitäten mühsam implementiert wurden.
Wir fordern die Ermöglichung eines freien Zugangs zu universitärer Bildung für alle, eine vielfältige und kritische Lehre, gute Arbeitsbedingungen für alle, die an den Universitätentätig sind, und demokratische Universitätsstrukturen!
„Feminists for future“ ist am 27.9. beim Earth Strike dabei – solo, zu zweit oder dritt, als Gruppe, Menge oder Clique: in Stadt, Land, zwischendrin, online, unterwegs, daheim und voll Eigensinn.[pdf-embedder url=“https://www.vfw.or.at/wp-content/uploads/2018/08/Protestschreiben_GenderStudies_.pdf“]
Mitfrauen* können alle feministischen Wissenschafteri*nnen werden, die sich mit den Zielen des Verbands identifizieren,
• unabhängig davon, wie sie für ihren Lebensunterhalt aufkommen und
• unabhängig von universitären Statusgruppen und institutioneller Verortung (auch Studenti*nnen!),
• sowohl inner- als auch außeruniversitär Arbeitende und Lehrende,
• ebenso wie Vertreteri*nnen von Vereinen, Instituten und Interessierte
und die an der Auseinandersetzung mit feministischen Theorien, Gender Studies, Frauenforschung, antirassistischen, queeren und lesbischen Perspektiven interessiert sind.
Der Mitfrauen*beitrag beträgt jährlich 22,- €.
In besonderen Härtefällen ist ein Mindestbeitrag von 11,- € möglich.
Fördernde Mitfrauen*schaft beginnt bei 75,- €
Bankkonto lautend auf (ACHTUNG – wieder NEU weil Bankenzusammenlegung!)
Verband feministischer Wissenschafteri*nnen
IBAN: AT71 4300 0100 0001 1850
BIC: VBOEATWW
Liebe Theoriebegeisterte,
wir möchten Euch herzlich zum nächsten THEORIEKRÄNZCHEN des VfW am 27.11.2017 um 18.30 Uhr im Planet – Planeta – Gezegen 10, Pernerstorffergasse 12, 1100 Wien einladen. Wir diskutieren Marianne Piepers Text „Assemblagen von Rassismus und Ableism. Selektive Inklusion und die Fluchtlinien affektiver Politiken in emergenten Assoziationen“(movements | Jg. 2, Heft 1/2016 | http://movements-journal.org/issues/03.rassismus/05.pieper–assemblagen.von.rassismus.und.ableism.html)
Wir bleiben inhaltlich bei der Assemblage und den Versuchen, (materielle) Prozesse des Werdens theoretisch zu fassen. Dieses Mal geht es jedoch nicht um Verschränkungen von trans* und crip-Politiken wie bei Jasbir Puar, sondern um Verschränkungen von Rassismus und Ableism. Piepers Analyse basiert auf einem ethnografischen Forschungsprojekt über den Arbeitsmarktzugang von rassistisch und als behindert markierten Menschen in Deutschland. Sie skizziert zunächst ihre theoretische Positionierung zum Rassismus und beschreibt dann auf der Basis von Analyseergebnissen, wie sich Rassismus und Ableism in Grenzziehungspolitiken in einer Orientierung an ökonomischer Verwertbarkeit von Körpern verkoppeln: „Dies betrifft z.B. Personen, die im Zuge ihres Migrationsprozesses im Überqueren territorialer Grenzen den Subjektstatus ‚traumatisierte Asylbewerber_innen‘ erhalten, aus dem sowohl Schutzrechte als auch Limitierungen im Zugang zu Rechten und zum Arbeitsmarkt resultieren.“ Pieper schlägt für diese Forschung, die aktuelle Erscheinungsformen von Rassismus und Ableism wie auch die Komplexität des umkämpften Feldes in den Blick nehmen will, ohne die untersuchten Subjekte ausschließlich als ‚Opfer‘ oder ‚autonome Akteuer*innen‘ zu begreifen, eine Analytik des Werdens vor: „Mit dem analytischen Format des „agencements“ (Deleuze/Guattari 1992) bzw. der Assemblage beschreibe ich eine Forschungsperspektivierung, mit der es gelingt, die ephemeren Prozesse der Transformation bzw. eines Werdens in den Blick zu nehmen. In einem letzten Schritt diskutiere ich das Zusammenspiel der multiplen Grenzziehungen von Rassismus und Ableism mit der produktiven Kraft des Affizierens, der Fürsorge und der Herstellung eines Gemeinsamen. In den Assemblagen des Rassismus bilden sie das Movens von Fluchtlinien der Deterritorialisierung bestehender Verhältnisse.“
Wie immer freuen wir uns über alle, die mit uns den Text verstehen und diskutieren wollen – egal, ob sie schon dabei waren oder nicht. Neben Tee, Wasser und Knabbereien bringen wir Vorschläge für Texte mit, die wir im Anschluss diskutieren könnten, freuen uns aber auch sehr auf Eure Vorschläge und möchten euch bitten, Texte, die ihr gerne diskutieren möchtet, einzubringen. Den Text findet Ihr online (siehe Link), über Anmeldungen freuen wir uns, damit wir eine Idee bekommen, wie viel wir einkaufen sollen ;-).
Planet 10 ist durch die Hofeinfahrt dann durch die Garage/grosser Veranstaltungsraum barrierefrei zu erreichen (1 kleine Rampe über die Schwelle der Garagen-/Veranstaltungsraumtür) und hat ein barrierefreies WC (siehe: https://planet10wien.wordpress.com/barrierefrei-accessible-planet/).
Mit feministischen Grüßen,
Dagmar Fink und Sonja Gruber für den VfW
Liebe Theoriebegeisterte,
wir melden uns aus dem Sommer zurück und laden herzlich ein zum nächsten Theoriekränzchen des Verbands feministischer Wissenschafterinnen (http://vfw.or.at/ ) am Mittwoch, den 23.10.2017, um 18:30 Uhr im Planet 10, Pernerstorffergasse 12, 1100 Wien. Wir werden uns dieses Mal mit dem Text „Bodies with New Organs. Becoming Trans, Becoming Disabled“ von Jasbir Puar (Social Text 124, Vol. 33, No. 3 / September 2015, 45-73) beschäftigen. Der Text ist für Mitfrauen* auf der Homepage des Verbands verfügbar, auf Anfrage schicken wir ihn auch zu.
Nach der Sommerpause ein anspruchsvoller Text, in dem Puar das Verhältnis der Kategorien „trans“ und „Behinderung“ zueinander betrachtet und danach fragt, wie eine gemeinsame Politik aussehen könnte und welche Rolle Theorien der Assemblage dabei spielen. Für ihre Argumentation konzentriert sie sich auf drei Aspekte: den rechtliche Apparat, der Trans* und ‚Behinderung‘ als einander ausschließend fasst und die Aufrechthaltung eines normativen Geschlechts für den ‚Behinderten‘-Status verlangt, die Felder der Trans Studies und der Disability Studies, die sich um bestimmte als außergewöhnlich beschriebene Figuren drehen, sowie auf Prioritäten politischer Organisierung. Puar schlägt eine andere Verbindung zwischen Disability und trans vor, “trans werden,” die Diskurse um ‚Behinderung‘, trans*, Rassisierung und (Inter)Spezies miteinander verknüpft, um Grenzen durch die Kraft ontologischer Vielheit durchlässig zu machen: „What kinds of assemblages appear that might refuse to isolate trans as one kind of specific or singular variant of disability and disability as one kind of singular variant of trans? What kind of political and scholarly alliances might potentiate when each takes up and acknowledges the inhabitations and the more generalized conditions of the other, creating genealogies that read both as implicated within the same assemblages of power?“
Wie immer freuen wir uns über alle, die mittüfteln und mitdiskutieren wollen – egal, ob sie schon dabei waren oder nicht. Neben Tee, Wasser und Knabbereien bringen wir Vorschläge für Texte mit, die wir im Anschluss diskutieren könnten, freuen uns aber auch sehr auf Eure Vorschläge und möchten euch bitten, Texte, die ihr gerne diskutieren möchtet, einzubringen. Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion!
Planet 10 ist durch die Hofeinfahrt dann durch die Garage/grosser Veranstaltungsraum barrierefrei zu erreichen (eine kleine Rampe über die Schwelle der Garagen-/Veranstaltungsraumtür) und hat ein barrierefreies WC (siehe: https://planet10wien.wordpress.com/barrierefrei-accessible-planet/).
Mit feministischen Grüßen,
Sonja Gruber und Dagmar Fink für den VfW
Es ist dem Verband feministischer Wissenschafteri*nnen (VfW), dem Verein EfEU und dem Fachbereich Kunst- und Kulturpädagogik am Institut für das künstlerische Lehramt / Akademie der bildenden Künste Wien eine riesengroße Freude einzuladen zu einem
feminismen diskutieren Spezial
„Ach so ist das?!“ – Eine zweisprachige Comic-Lesung zu biografischen Erfahrungen von LGBTI (1)
„Mein Coming Out war ein langer Weg…”, „Ich bin ein Mensch und will so gemocht werden wie ich bin!”, „Dass ich schwul bin ist keine Sünde!“, „Als Homo in der Schule? Echt keine leichte Sache!“ „Homosexualität gilt in der EU als Asylgrund. Das hat mir das Leben gerettet.“ – unter dem Motto „Ach, so ist das?!“ sammelt Martina Schradi wahre Geschichten von LGBTI* und zeichnet daraus Comicstrips. An diesem Abend bietet sie allen Comicfans und Freund_innen der guten Unterhaltung eine multimediale Lesung der Comics mit Soundmachines, Spielorgeln und Beamer. Davor stellt Schradi das Projekt vor und signiert im Anschluss das Buch Ach, so ist das?!.
Lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und intergeschlechtliche Lebensweisen und Erfahrungen im Comic können ernst und witzig sein – beides gleichzeitig, wenn das frisch verliebte lesbische Paar die besten Freund_innen besucht und der Metzger Ralph zur Gay Oriental Night aufbricht…
von und mit Martina Schradi, Diplom-Psychologin, Comiczeichnerin und Autorin, Nürnberg
Moderation: Dagmar Fink (VfW)
Donnerstag, 5. Oktober 2017, 19 Uhr
im Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien www.depot.or.at
Das Depot ist mit Einschränkungen für Rollstuhlnutzer_innen zugänglich. Nähere Infos unter depot@depot.or.at oder 0699 1353 7710.
(1) LGBTI steht für lesbisch, schwul, bisexuell, trans*(gender) und intergeschlechtlich
sowie zum Workshop
„Ach so ist das?!“ –
Comics in der antidiskriminatorischen und queeren Bildungsarbeit
mit Christine Burmann und Martina Schradi
Sprache: Deutsch
Wie lassen sich Comics in der Antidiskriminierungsarbeit einsetzen? Ausgehend von dem Comicprojekt „Ach so ist das?! Biografische Comicreportagen von LGBTI“ (1) stellt der Workshop comicbasierte Methoden für Schule, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung vor.
Die von Martina Schradi gezeichneten Comics gehen von den Erzählungen lesbischer, schwuler, bisexueller, trans* und intersexueller Menschen aus und nehmen ihre Erfahrungen mit Vorurteilen, Diskriminierung, Migration und Coming-out ebenso in den Blick wie die Vielfältigkeit ihrer Lebensweisen und den Wunsch nach Anerkennung.
Im Workshop werden Übungen aus dem pädagogischen Begleitprogramm zum Comic vorgestellt, ausprobiert und reflektiert. Die Workshopleiterinnen geben Einblicke in den Entstehungsprozess der Comics und laden die Teilnehmer_innen zur Diskussion der spezifischen Möglichkeiten von Comics in der queeren Bildungarbeit.
[www.achsoistdas.com]www.achsoistdas.com
Freitag, 6.10.2017, 15.00 bis 18.30, am Institut für das künstlerische Lehramt, Karl Schweighofer Gasse 3, 1070 Wien, Raum 3.06 (für Rollstuhlfahrer_innen zugänglich)
Christine Burmann ist Diplom-Politologin und Autorin und seit über zehn Jahren in der Menschenrechtsarbeit tätig. Seit 2017 ist sie als LSBTI-Beauftragte im Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg tätig.
Martina Schradi ist Diplom-Psychologin, Comiczeichnerin und Autorin. 2013 rief sie das inzwischen mehrfach ausgezeichnete Comicprojekt „Ach, so ist das?!“ ins Leben und tourt seither mit Comiclesungen und Ausstellungen durch die Welt.
Anmeldungsschluss war der 20.9.2017, einzelne Plätze gibt es noch unter verein@efeu.or.at. Da einige Plätze für Lehrkräfte und Studierende der Akademie der bildenden Künste Wien reserviert sind, ersuchen wir, dies bei der Anmeldung bekannt zu geben.
Für den Workshop bieten wir bei Bedarf Kinderbetreuung an und bitten um sofortige Anmeldung unter m.thuswald@akbild.ac.at
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The Association of Feminist Scholars in Austria (VfW), the Verein EfEU and the Faculty of Pedagogy, Arts and Culture situated at the Institut of Education in the Arts at the Academy of Fine Arts, Vienna are delighted to invite you to a
(feminismen diskutieren) discussing feminisms Special
„Oh, I see?!“ – A bilingual comic-reading based on biographic experiences of LGBTI
„Coming out was a long journey in my case…“, „I’m a human being and I want the people to like me the way I am!“ „Being gay at school? Not an easy thing!!“, „The European Union recognizes homosexuality as grounds for asylum. That saved my life.“ – Martina Schradi interviews LGBTI, collects their stories and transforms them into short comics based on real life events and experiences. On this evening, she offers a reading of the comics with soundmachines and playing-instruments as well as an insight in the development of the project.
Comics about the experiences of lesbian, gay, bisexual, trans* and intersexual persons can be serious and funny – both at the same time: When the newly in love couple visits their best friends and the butcher Ralph is on his way to the Gay Oriental Night…
Martina Schradi, author, cartoonist and certified psychologist, Nuremberg, Germany
presented by Dagmar Fink, VfW
Thursday, October 5, 2017, 7 p.m.
at Depot, Breite Gasse 3, 1070 Vienna www.depot.or.at
Depot is accessible for users of wheelchairs, with some limitations concerning the accessibility. More information is available here:
depot@depot.or.at oder 0699 1353 7710.
Hope to see you!!!
Dagmar Fink
for the VfW
www.vfw.or.at
Akademie der bildenden Künste Wien

„Ach, so ist das?!“ – eine zweisprachige multimediale Comiclesung
“Oh, I see?!“ A bilingual multimedia comicreading
Workshop:„Ach so ist das?!“
Comics in der antidiskriminatorischen und queeren Bildungsarbeit
Freitag, 06. Oktober 2017, 15:00 bis 18:30 Uhr
Workshop:„Ach so ist das?!“
Comics in der antidiskriminatorischen und queeren Bildungsarbeit
im Institut für das künstlerische Lehramt, Karl Schweighofer Gasse 3, 1070 Wien, Raum 3.06 (für Rollstuhlfahrer_innen zugänglich)
Wie lassen sich Comics in der Antidiskriminierungsarbeit einsetzen? Ausgehend von dem Comicprojekt „Ach so ist das?! Biografische Comicreportagen von LGBTI“ stellt der Workshop comicbasierte Methoden für Schule, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung vor. Die von Martina Schradi gezeichneten Comics gehen von den Erzählungen lesbischer, schwuler,bisexueller, trans* und intergeschlechtlicher Menschen aus und nehmen ihre Erfahrungen mit Vorurteilen, Diskriminierung, Migration und Coming-out ebenso in den Blick wie die Vielfältigkeit ihrer Lebensweisen und den Wunsch nach Anerkennung. Im Workshop werden Übungen aus dem pädagogischen Begleitprogramm zum Comic vorgestellt, ausprobiert und reflektiert. Die Workshopleiterinnen geben Einblicke in den Entstehungsprozess der Comics und laden die Teilnehmer_innen zur Diskussion der spezifischen Möglichkeiten von Comics in der queeren Bildungsarbeit.
Mit Christine Burmann und Martin Schradi (Sprache: Deutsch)
Comiclesung und Workshop sind eine Kooperation des Vereins EfEU und des Fachbereichs Kunst- und Kulturpädagogik am Institut für das künstlerische Lehramt / Akademie der bildenden Künste Wien und des VfW